cover: Pilze – Dürer – Flaschentrockner.

Ulrike Keuper (Hg.), Léa Kuhn (Hg.)

Pilze – Dürer – Flaschentrockner.

Künstler*innensammlungen und ihre Programmatik


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Mit Beiträgen (dt. oder engl.) von Pascal Griener, Henry Kaap, Ulrike Keuper, Heiner Krellig, Léa Kuhn, Petra Maclot, Thomas Pöpper, Jessica Priebe, Daniela Stöppel, Michael Thimann, Tobias Vogt

2025, 288 Seiten, 17 x 24 cm, 60 Abbildungen, Klebebindung, Broschur
ISBN: 978-3-88960-254-1
Preis: 28,00 €

Beschreibung

Künstler*innen haben seit jeher die unterschiedlichsten Dinge gesammelt: Schönes, Seltenes, Ungewöhnliches, Artefakte und Naturalia, Bildmaterial, Fundstücke, Memorabilia, Meisterwerke, Nippes. Wie andere Sammlungen verdanken sich auch Künstler*innensammlungen teils Zufällen, teils strategischem Handeln. Und doch stellen von Künstler*innen zusammengetragene Sammlungen einen aufschlussreichen Sonderfall des Sammelns dar: Produktion und Rezeption von Artefakten modellieren sich hier wechselseitig.
Der Band leistet einen Beitrag zu einem grundsätzlichen Verständnis künstlerischer Sammelpraktiken und nimmt Beispiele in einem breiten historischen Horizont – von der Frühen Neuzeit bis in die 1960er Jahre – in den Blick. Erstmals wird dabei dem programmatischen Charakter von Künstler*innensammlungen Rechnung getragen. Inwiefern sich das Sammeln nicht nur auf den künstlerischen Schaffensprozess auswirkt, sondern auch auf dessen zeitgenössische und postume Rezeption, untersucht dieses Buch.