cover: Aspekte des Kuratorischen am Beispiel der Praxis von Kasper König

Florian Waldvogel

Aspekte des Kuratorischen am Beispiel der Praxis von Kasper König


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2016, 416 Seiten, 57 Abbildungen, 16,5 x 21 cm, kart.
ISBN: 978-3-88960-155-1
Preis: 28,00 €

Beschreibung

Kasper König ist einer der international profiliertesten zeitgenössichen Ausstellungsmacher und Role Model ganzer Generationen junger KuratorInnen. Dieses Buch verfolgt das Ziel, seine kuratorischen Denkwege vorzustellen. Es beschreibt die politischen, kulturellen und kuratorischen Kontexte und Konstellationen, präsentiert alle wichtigen Ausstellungen, wie Westkunst, von hier aus, Skulptur Projekte Münster, sowie seine Arbeitsstationen, A37 90 89, Städelschule/Portikus, Museum Ludwig, und gibt Einblicke in deren Rezeption und Wirkung. Der Ausstellungsmacher wird nicht mehr durch seine Bindung an ein spezifisches Medium definiert, sondern er verfügt über ein Repertoire von Verfahrensweisen, die sich in unterschiedlichen Medien realisieren lassen. König hat die Basis für intermediale Arbeitsformen geschaffen, die nicht an den spezifischen Eigenschaften eines Mediums, sondern an übergreifenden Prinzipien interessiert ist.

Eine Dokumentation aller Publikationen und Ausstellungen sowie ein ausführliches Interview mit dem Verfasser finden sich im Anhang der Publikation.

Autoreninfo

Florian Waldvogel, (*1969), arbeitet in Hamburg.
Studium der „Praxis der Kunstvermittlung" an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main. 2001–2003 Künstlerischer Leiter an der Kokerei Zollverein | Zeitgenössische Kunst und Kritik, Essen. Co-Kurator von Just Do It! (Linz 2005), Manifesta 6 (Nicosia, Zypern 2006) und Das Grosse Rasenstück (Nürnberg 2006). 2006­–2008 Kurator am Witte de With in Rotterdam. 2009–2013 Direktor des Kunstvereins in Hamburg.
Herausgeber von Gegenwartsgesellschaft von Olaf Metzel (2013), Meanwhile von Nathan Hylden (2011), Mitherausgeber von Handbuch Antirassismus (2002), Critical Condition von Julie Ault und Martin Beck (2003), Story/No Story von Tobias Zielony (2010), Freedom of Speech (2011) und Oh Kunstverein, where art thou? (2013). Autor von Who let the dogs out (2001) und Libretto für einen möglichen Kunstverein (2010). Das Buch basiert auf seiner Dissertation an der HFBK Hamburg.