cover: Pikturaler NominalismusInhalt: 978-3-88960-010-3

Marcel Duchamp, Mariée, 1912
Coll. Louise et Walter Arensberg, Philadelphia Museum of Art
© VG Bild-Kunst, Bonn / ADAGP, Paris.

Thierry de Duve

Pikturaler Nominalismus

Marcel Duchamp. Die Malerei und die Moderne

Aus dem Französischen von Urs-Beat Frei.


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1987, 276 Seiten, 8 Abbildungen, Register, 13 x 21 cm, kartoniert.
ISBN: 978-3-88960-010-3
Preis: 24,00 €

Beschreibung

"Kandinsky, Delaunay, Kupka, Mondrian gehen aus der kubistischen Zerstückelung mit der Gewißheit hervor, daß da eben eine ungekannte, hieroglyphische Sprache geboren wurde und daß die Malerei nun eine völlig neue Zukunft vor sich habe. Der Maler macht sich zum Semiotiker einer kommenden Kultur. Duchamp dagegen ahnt, daß er nicht mehr sein kann als der Nominalist einer Kultur in der Vergangenheitsform. Das Alphabet, das er erstellt, ist dazu bestimmt, 'die progressive Deformation des konventionellen hieroglyphischen Phänomens in ihre Nominalisierung zu übersetzen, welche nur noch eine (tote) Idee ausdrückt.' (Duchamp)" Thierry de Duve in dem Kapitel „Die Farben, von denen man spricht."

"Dieses dichte, knifflige, unerwartete und zuweilen witzige Buch mit vielen Eingängen erfordert mehr als nur eine Lektüre ..." (art press, Paris)

"De Duves historische Analysen zählen gewiß zu den wichtigsten und erhellendsten über die Geschichte der Kunst zu Beginn unseres Jahrhunderts." (Spirale, Montreal)

Autoreninfo

Prof. Thierry de Duve, Kunsthistoriker, Kunsttheoretiker und Ausstellungskurator, lehrte an der Universität von Ottawa.